NEUSTART

für Quereinsteiger:innen

Ganz gleich, ob du ohne Vorkenntnisse kommst oder vielleicht schon in pflegerische Erfahrung hast – der Pflegeberuf ist so gestaltet, dass jede:r einsteigen, sich entwickeln und viel erreichen kann.

In drei Schritten zur Pflegefachkraft

Eine ältere Dame und eine Pflegefachfrau sitzen beieinander und lachen gemeinsam
Rotes Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Schritt 1:
Einstieg als Pflegehilfskraft ohne Vorkenntnisse

Du unterstützt bei der Grundpflege, begleitest und betreust die Bewohner:innen im Alltag. Als Pflegehilfskraft benötigst du keine formale pflegerische Ausbildung, arbeitest aber trotzdem nicht „nebenbei mit“, denn bist ein wichtiges Mitglied eines klar definierten Teams.

Schritt 2:
Berufsbegleitende Qualifizierung zur Pflegefachassistenz

2028 wird die Ausbildung zur Pflegefachassistenz bundesweit vereinheitlicht. Heute begonnene Ausbildungen können regulär abgeschlossen werden.
In beiden Varianten gilt: keine Schulgeldpflicht sowie eine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsvergütung von rund 1.400 Euro im Monat (die tatsächliche Höhe hängt von Träger und Tarif ab).

Zwei Pflegefachkräfte und zwei ältere Personen stehen zusammen und lachen
Rotes Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne
Menschen sitzen zufrieden in einem Schulungsraum
Rotes Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Schritt 3:
Aufbauend zur Pflegefachkraft

Mit der Pflegefachassistenz-Qualifikation kannst du die dreijährigen, generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann (Pflegeberufegesetz) starten. Bereits erworbene Kompetenzen lassen sich dafür anrechnen und verkürzen die Ausbildung.

Dein Quereinstieg wird finanziell unterstützt

Icon Person auf Hand

Für die schulische Ausbildung

Es fallen keine Schulgebühren an und
du hast einen gesetzlichen Anspruch
auf Ausbildungsvergütung.
Die Finanzierung erfolgt über einen bundesweiten Ausbildungsfonds.Es fallen keine Schulgebühren an und du hast einen gesetzlichen Anspruch auf Ausbildungsvergütung.
Die Finanzierung erfolgt über einen bundesweiten Ausbildungsfonds.

Icon Person steht an einer Tafel und zeigt auf diese, drei weitere Personen sind weiter unten angedeutet

Für bereits Berufstätige

Du wirst unterstützt, auch wenn du bereits in einem sozial­versicherungs­pflichtigen Beschäftigungsverhältnis als Pflegehilfskraft arbeitest und dich parallel dazu nachqualifizieren möchtest. Beispielsweise durch die Übernahme von Lehrgangskosten oder einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt.

Dein Weg im Überblick

Unkomplizierter Einstieg

… als Pflegehilfskraft ohne Vorkenntnisse möglich.

Berufsbegleitende Qualifizierung

… zur Altenpflegehilfe (2026) bzw. Pflegefachassistenz (ab 2028), 12 bzw. 18 Monate, vergütet und schulgeldfrei.

Dreijährige Ausbildung

… zur Pflegefachkraft, mit Anrechnungsmöglichkeiten.

Förderung der Nachqualifizierung

… bei Bedarf: zusätzliche Förderung berufsbegleitender Nachqualifizierung über das Qualifizierungschancengesetz..

Vor über 20 Jahren bin ich mit einer Ausbildung in die Pflege gestartet und geblieben. Nadin Schüler 2023 musste ich wegen einer schweren Erkrankung eine Auszeit nehmen. Damals habe ich viel über mein Leben nachgedacht und darüber, ob der Beruf für mich noch das Richtige ist und ob ich das überhaupt noch schaffe. Als ich zurück kam hatte ich eine unglaublich tolle Chefin. Den Wiedereinstieg habe ich keinen Moment bereut, im Gegenteil. Ich liebe meine Arbeit, meine Kolleg:innen, die alten Menschen. Jetzt vielleicht noch mehr als zuvor. Für mich bedeutet Pflege, Menschen in einer wichtigen Phase ihres Lebens mit Würde, Respekt und Menschlichkeit zu begleiten. Azad Khudhur Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich daran glaube, dass echte Fürsorge oft in den kleinen Momenten entsteht. Mit einem offenen Ohr, einem ehrlichen Lächeln oder einfach darin, für jemanden da zu sein. Es erfüllt mich, älteren Menschen das Gefühl zu geben, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Zu erleben, dass ich mit meiner Zeit, meiner Aufmerksamkeit und meinem Einsatz Freude schenken oder einen schweren Tag etwas leichter machen kann, ist für mich etwas sehr Wertvolles. Ich arbeite in der Pflege, weil ich Menschen gerne helfe. Antonina Ballaccomo Es erfüllt mich, für andere da zu sein und sie mit Respekt in ihrem Alltag zu unterstützen. Jedes Lächeln und jedes Dankeschön zeigt mir Tag für Tag wie wertvoll meine Arbeit ist. Daher ist Pflege für mich mehr als nur ein Beruf. Mein Weg in die Pflege war nicht der klassische direkte Weg. Aber ich habe gelernt, dass es nie zu spät ist, etwas Neues zu beginnen und einen Beruf zu finden, der wirklich Sinn gibt. Niydem Korkmaz Was mich an der Pflege erfüllt, sind die vielen kleinen Momente: ein Lächeln, ein Gespräch oder das Gefühl, jemandem den Alltag ein Stück leichter gemacht zu haben. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Bedürfnisse. Pflege bedeutet für mich daher nicht nur Versorgung, sondern Menschlichkeit, Vertrauen und Nähe. Es ist ein anspruchsvoller Beruf, aber genau diese Verbindung zu den Menschen macht ihn für mich so wertvoll. Portraitfoto der Pflegefachfrau Nadin Portraitfoto der Pflegefachfrau Antonina Portraitfoto der Pflegefachfrau Niydem
Orangenes Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Deine berufliche Zukunft findest du in Mannheims Pflegeeinrichtungen.

Du machst noch PowerPoint,
wir machen Menschen­­würde.

Portrait der beiden Pflegefachkräfte Azad und Nadin