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für die Pflegeausbildung

Du willst in ein Berufsfeld mit Zukunft und Sinn starten? Der Pflegeberuf ist krisensicher, gesellschaftlich wichtig und bietet sehr gute Ausbildungsvergütung. Durch die generalistische Ausbildung stehen dir branchenweit viele Türen offen.

Deine zwei Wege in die Pflege

Pflegefach­assistenz

Dauer

18 Monate (bundesweit ab 2027, in Baden-Württemberg ab 2028; bis dahin: einjährige Altenpflegehilfe)

Voraussetzung

Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand, bei positiver Eignungsprognose der Schule auch ohne

Rolle im Team

Unterstützung der Pflegefachperson bei stabilen Pflegesituationen, Grundpflege, Alltagsbegleitung

Danach

Regulärer, teils verkürzter Übergang in die dreijährige Ausbildung möglich

Pflegefachfrau/-mann

Dauer

3 Jahre; generalistisch

Voraussetzung

Mittlerer Bildungsabschluss, ein Hauptschulabschluss reicht in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einer Ausbildung zur Pflegefachassistenz

Rolle im Team

Volle Pflegeprozessverantwortung: Bedarfserhebung, Pflegeplanung, Steuerung und Qualitätssicherung der Pflege

Danach

Direkter Einstieg als Pflegefachperson, alle weiteren Wege stehen offen

Beide Wege sind schulgeldfrei und gesetzlich vergütet. Somit entsteht während der Ausbildung kein finanzielles Risiko für die Familie.

Portraitfoto der Auszubildenden Cansu

Darum geht’s in deiner Ausbildung

Die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachperson vereint die früher getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkranken­pflege. Bevor du dich spezialisierst, lernst du alle Bereiche kennen. Dabei durchläufst du die stationäre Langzeitpflege, stationäre Akutpflege, ambulante Pflege sowie pädiatrische und psychiatrische Versorgung.

Du musst dich am Anfang also noch nicht entscheiden, ob du lieber mit alten Menschen, mit Kindern oder in der Akutmedizin arbeiten möchtest. Später kannst du einen Schwerpunkt vertiefen.

Die Ausbildung zur Pflegefachassistenz ist ähnlich breit angelegt, mit Einsätzen in der stationären und ambulanten Langzeit­pflege sowie der stationären Akutpflege. Hier allerdings auf assistierendem Niveau und unter Anleitung.

Das verdienst du

Von Beginn an erhältst du während deiner dreijährigen Ausbildung eine attraktive Bezahlung, schulgeldfrei und gesetzlich vergütet. Danach winkt dir als Pflegefachkraft ein faires Einstiegsgehalt nach Tarif. Zuzüglich möglicher Zulagen für Schicht-, Wochenend-, Nachtdienste.

Darum geht’s in deiner Ausbildung

Die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachperson vereint die früher getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. Bevor du dich spezialisierst, lernst du alle Bereiche kennen. Dabei durchläufst du die stationäre Langzeitpflege, stationäre Akutpflege, ambulante Pflege
sowie pädiatrische und psychiatrische Versorgung.

Du musst dich am Anfang also noch nicht entscheiden, ob du lieber mit alten Menschen, mit Kindern oder in der Akutmedizin arbeiten möchtest. Später kannst du einen Schwerpunkt vertiefen.

Die Ausbildung zur Pflegefachassistenz ist ähnlich breit angelegt, mit Einsätzen in der stationären und ambulanten Langzeitpflege sowie der stationären Akutpflege. Hier allerdings auf assistierendem Niveau und unter Anleitung.

Das verdienst du

Bereits während der dreijährigen Ausbildung erhältst du eine faire Bezahlung. Die Ausbildungsvergütung beträgt rund 1.400 Euro monatlich. Danach winkt dir als Pflegefachkraft ein faires Einstiegsgehalt nach Tarif von rund 3.000 Euro monatlich. Zuzüglich möglicher Zulagen für Schicht-, Wochenend-, Nachtdienste. Das tatsächliche Gehalt hängt von der jeweiligen Pflegeeinrichtung und dem Tarifvertrag ab.

Portraitfoto der Auszubildenden Cansu

Eine Ausbildung, viele Perspektiven

Eine Pflegefachfrau unterstützt einen älteren Mann beim Ziehen eines Gummibandes
Blaues Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Fachexpertise aufbauen

Nach der Ausbildung sind Fachweiterbildungen in Wundversorgung, Palliative Care, Gerontopsychiatrie oder Intensivpflege möglich. Pflegefachkräfte dürfen bei nachgewiesener Kompetenz auch bestimmte heilkundliche Aufgaben eigenverantwortlich übernehmen, die früher nur Ärzt:innen durchführen konnten.

Pädagogisch weiterbilden

Du kannst dich auch in den Bereich Praxisanleitung (mit Pflichtfortbildung) entwickeln und später ein Studium der Pflegepädagogik absolvieren, um selbst an Pflegeschulen zu unterrichten. Dank des neuen Pflegekonzepts geht das auch ohne Abitur.

Eine Frau hält eine Schulung vor Erwachsenen
Blaues Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne
Pfleger und Pflegerinnen sitzen an einem Tisch und besprechen etwas
Blaues Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Fokus aufs Management

Nach der Ausbildung kannst du deinen Karriereweg so gestalten, dass du auch Management-Stellen – von der Wohnbereichs- bis zur Pflegedienstleitung – übernehmen kannst. Auch ein Studium des Pflegemanagements oder der Pflegewissenschaft ist möglich.

Dein Sprungbrett für mehr

Im Vergleich zu vielen anderen Ausbildungsberufen, erlaubt dir die Pflegeausbildung im Anschluss zu studieren – ganz ohne Abitur.

Blaues Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Eine anerkannte pflegerische Fachweiterbildung berechtigt zum Studium jedes Fachs an jeder Hochschule, ohne fachliche Einschränkung, und ist somit gleichgestellt mit dem Abitur.

Blaues Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Eine Eignungsprüfung für beruflich Qualifizierte, nach abgeschlossener Berufsausbildung und in der Regel drei Jahren einschlägiger Berufserfahrung ermöglicht das Studium in einem fachverwandten Bereich, etwa der Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik oder dem Pflegemanagement.

Vor über 20 Jahren bin ich mit einer Ausbildung in die Pflege gestartet und geblieben. Nadin Schüler 2023 musste ich wegen einer schweren Erkrankung eine Auszeit nehmen. Damals habe ich viel über mein Leben nachgedacht und darüber, ob der Beruf für mich noch das Richtige ist und ob ich das überhaupt noch schaffe. Als ich zurück kam hatte ich eine unglaublich tolle Chefin. Den Wiedereinstieg habe ich keinen Moment bereut, im Gegenteil. Ich liebe meine Arbeit, meine Kolleg:innen, die alten Menschen. Jetzt vielleicht noch mehr als zuvor. Für mich bedeutet Pflege, Menschen in einer wichtigen Phase ihres Lebens mit Würde, Respekt und Menschlichkeit zu begleiten. Azad Khudhur Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich daran glaube, dass echte Fürsorge oft in den kleinen Momenten entsteht. Mit einem offenen Ohr, einem ehrlichen Lächeln oder einfach darin, für jemanden da zu sein. Es erfüllt mich, älteren Menschen das Gefühl zu geben, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Zu erleben, dass ich mit meiner Zeit, meiner Aufmerksamkeit und meinem Einsatz Freude schenken oder einen schweren Tag etwas leichter machen kann, ist für mich etwas sehr Wertvolles. Ich arbeite in der Pflege, weil ich Menschen gerne helfe. Antonina Ballaccomo Es erfüllt mich, für andere da zu sein und sie mit Respekt in ihrem Alltag zu unterstützen. Jedes Lächeln und jedes Dankeschön zeigt mir Tag für Tag wie wertvoll meine Arbeit ist. Daher ist Pflege für mich mehr als nur ein Beruf. Mein Weg in die Pflege war nicht der klassische direkte Weg. Aber ich habe gelernt, dass es nie zu spät ist, etwas Neues zu beginnen und einen Beruf zu finden, der wirklich Sinn gibt. Niydem Korkmaz Was mich an der Pflege erfüllt, sind die vielen kleinen Momente: ein Lächeln, ein Gespräch oder das Gefühl, jemandem den Alltag ein Stück leichter gemacht zu haben. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Bedürfnisse. Pflege bedeutet für mich daher nicht nur Versorgung, sondern Menschlichkeit, Vertrauen und Nähe. Es ist ein anspruchsvoller Beruf, aber genau diese Verbindung zu den Menschen macht ihn für mich so wertvoll. Portraitfoto der Pflegefachfrau Nadin Portraitfoto der Pflegefachfrau Antonina Portraitfoto der Pflegefachfrau Niydem

Ein Beruf mit Zukunft

Icon Person auf Hand

Arbeit mit Sinn

Du spürst die positive Wirkung deiner Arbeit unmittelbar – auf andere Menschen und auch auf dich.

Icon zwei Personen steigen eine Treppe hinauf

Viele Entwicklungs­möglichkeiten

Der Pflegeberuf umfasst vielfältige Möglichkeiten der Ausgestaltung.

Icon Person zwischen zwei nach oben strebenden Pfeilen

Zukunftssichere Branche

Dein Job ist sicher, denn der Pflegebedarf wird in Zukunft eher noch zunehmen – und ist darüber hinaus unabhängig von konjunkturellen Schwankungen.

Icon Person steht an einer Tafel und zeigt auf diese, drei weitere Personen sind weiter unten angedeutet

Digitalisierung im Berufsalltag

Elektronische Dokumentation, digitale Pflegeanwendungen und Sprach-zu-Text-Systeme machen den Text zunehmend digital.

Orangenes Knallerherz der Pflege-knallt-Kampagne

Deine berufliche Zukunft findest du in Mannheims Pflegeeinrichtungen.